Eines der bekanntesten Winterschigebiete Österreichs ist unumstritten die Region rund um den Arlberg. Zahlreiche Hotels und Tourismusbetriebe haben sich rund um den Arlberg angesiedelt, um einer internationalen Klientel ein entsprechendes Angebot unterbreiten zu können. Denn längst ist es nicht mehr so, dass nur Einheimische die Vorzüge eines Schiurlaubs in einem Hotel am Arlberg kennen, sondern ein Großteil der Urlauber auch aus dem Ausland kommt. Auf Basis dieses Bekanntheitsgrades und der damit verbundenen Kommunikation, sieht man sich in der Region Jahr für Jahr mit steigenden Nächtigungszahlen konfrontiert. Aus diesem Grund entstanden in den letzten Jahren zahlreiche neue Hotel- und Restaurantbetriebe am Arlberg.
In besonderer Weise ist von dieser Situation der Ort Lech betroffen. Nirgendwohin sonst in der Region zieht es so viele Schifahrer und Snowboarder wie in die Hotels in Lech. Diesem Umstand zufolge entstanden in letzter Zeit in Lech 4 neue Hotels, in denen man nun 1500 zusätzliche Wintergäste unterbringen kann. Ebenso imposant wie diese Zahlen sind jene, die die sportlichen Möglichkeiten in Lech beschreiben. Insgesamt stehen Gästen aus dem In- und Ausland 85 Lifte zur Verfügung. Von der Gondelbahn bis hin zum Schlepplift, lässt das Schigebiet keinen Wunsch offen und kann mit Abfahrten der verschiedensten Schwierigkeitskategorie aufwarten. 123600 Personen können mit Hilfe dieser 85 Lifte pro Stunde in Lech am Arlberg von der jeweiligen Talstation direkt zur Bergstation befördert werden. Stellt man diese imposante Zahl der Einwohnerzahl von Lech am Arlberg, nämlich 1865, gegenüber, so kann man erahnen, in welchem Ausmaß die Region vom Wintertourismus abhängig ist.
Abhängig ist man in diesem Zusammenhang allerdings nicht nur vom Tourismus an sich, sondern in weiterer Folge auch von verantwortlichen Tourismusmanagern, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Sicherlich ist es keine leichte Aufgabe ein Schigebiet dieser Größe und die dazugehörige Infrastruktur zu organisieren und zu erhalten. Und auch in den nächsten Jahren wird es wieder Großprojekte im Bereich des Fremdenverkehrs geben, bei denen genau diese klugen Köpfe gefragt sind.
